Little Secrets: Lügen unter Freunden

M. G. Reyes
Little Secrets
Lügen unter Freunden

Seiten: 304;  Verlag: HarperCollins;  Originaltitel: Emancipated;  Erschienen: 10.10.2016
Zu kaufen als Print 16,00 Euro und Ebook 13,99 Euro

little-secretsKlappentext:
Es klingt wie die Erfüllung eines Traums: Vier Mädchen und zwei Jungs ziehen in ein Haus am Venice Beach. Die Vormundschaft ihrer Eltern sind sie los. Jetzt liegt die große Freiheit vor ihnen. Und so wird die WG zu ihrer neuen Familie. Aber alle sechs haben ein dunkles Geheimnis – das Starlet, die Hackerin und der Sportstar genauso wie die Musikerin, das brave Mädchen und der Außenseiter. Als eine brisante Lüge auffliegt, beginnt ein gefährliches Spiel, bei dem bald jeder nur seine eigene Haut retten will. Wenn der Traum vom Erwachsenwerden zum Albtraum wird …

Also, als ich den Klappentext gelesen habe, dachte ich wow, da muss ja eine spannende Geschichte hinter stecken. Leider wurde ich aber sehr enttäuscht. Der Schreibstil der Autorin war schon ok, auch wenn es mir doch sehr an Spannung fehlte, den ich durch den Klappentext doch sehr erwartet hatte. Mit den jungen Protagonisten bin ich überhaupt nicht richtig warm geworden, da die Autorin von jedem immer nur ein wenig erzählt hat und es so, sehr oberflächlich rüberkam. Erzählt wurde die Geschichte aus der jeweiligen Perspektive des Teenys und auch mal von jemand anderem.

Mich konnte die Geschichte um die sechs Teenager, die unterschiedlicher nicht hätten sein können, die ihre Mündigkeit abgegeben haben, leider überhaupt nicht begeistern, noch fesseln. Ich muss leider sagen, dass sie mich teilweise sogar gelangweilt hat und ich froh war, als ich das Buch endlich zu Ende gelesen hatte.

Sicher hatte jeder einzelne seine Geheimnisse, aber die Autorin hat es leider nicht geschafft, diese auch spannend rüber zu bringen. Die Handlungsstränge waren mir zu abgehackt und teilweise einfach nur so dahin geschrieben. So nach dem Motto, ok und was sollte das jetzt?! Als ob sie einem Teeny jetzt unbedingt ein Geheimnis geben müsste.

Man konnte sehr schnell erkennen, worauf die Autorin hinauswollte und die Idee ist schon nicht schlecht, aber das jeder nur seine eigene Haut retten will und der Traum des Erwachsenwerden zum Albtraum wird, davon war in dem Buch nichts zu finden, von einem gefährlichen Spiel ganz schweigen. Zudem fand ich, dass die Teenys eigentlich doch ganz gut zusammengehalten haben.

Ich denke ja mal, dass es von dem Buch einen Nachfolger geben wird, worauf ich aber nicht scharf bin. Manchmal möchte man ja doch gerne wissen, wie es weitergeht, dass ist hier aber überhaupt nicht der Fall. Schade eigentlich, denn mit ein bisschen mehr Spannung und mit dem was der Klappentext versprochen hatte, hätte die Geschichte durchaus Potenzial gehabt.

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