Dark Hope 3: Gefährte der Einsamkeit

Vanessa Sangue
Gefährte der Einsamkeit
Dark Hope 3

Seiten: 400;  Verlag: Lyx;  Erschienen: 01.12.2016
Zu kaufen als Print 12,00 Euro und Ebook 6,99 Euro

dark-hope3Klappentext:
Seit dem Wendejahr 2024 ist New Orleans die Heimat des geheimnisvollen Vampirfürsten Kyriakos, dem Anführer des größten Vampirclans der USA. Dimitri Morosow wurde vor langer Zeit von ihm gerettet und ist seitdem ein Mitglied seines inneren Kreises. Aber ein unerwartetes Ereignis reißt Dimitri aus seinem Alltag und löst eine fatale Kettenreaktion aus. Der Vampir droht den Verstand zu verlieren und wird zu einer unberechenbaren Gefahr. Denn vor vielen Jahrhunderten verlor Dimitri Amila, seine für ihn bestimmte Gefährtin. Als sie in seinen Armen starb, ließ sie Dimitri in einer kalten Welt voller Einsamkeit und Schmerz zurück, in der ein Tag dem anderen gleicht und Zeit keine Rolle mehr spielt. Doch jetzt scheint Amila in diese Welt zurückgekehrt zu sein, und der gequälte Vampir macht sich auf die Suche nach seiner Gefährtin, ohne zu wissen, dass Zeit plötzlich das einzige ist, was er nicht mehr hat und er es mit den Mächten der Hölle aufnehmen muss, wenn er die tiefe Verbindung, die sie eins verband, wiederbeleben will. Kann Dimitri seine Gefährtin retten, oder wird er sie diesmal für immer verlieren?

Da ich die anderen Teile der Dark Hope Reihe gelesen habe, durfte dieser natürlich nicht fehlen. Und ganz besonders freue ich mich darüber, dass ich das Buch schon vorab lesen durfte. Vanessa Sangue hat einen sehr guten Schreibstil, er ist flüssig, spannend und fesselnd, dass hatte mich schon ab dem ersten Band an fasziniert. Auch in diesem Band steht die Autorin diesem in nichts nach. Mit dem 3. Band hat sie eine sehr emotionale Geschichte geschaffen, die mich beim Lesen sehr mitgenommen hat. Dimitri kannte man ja schon aus dem ersten Band und wusste, dass er sehr große emotionale Schwierigkeiten hat. Amila ist neu, aber eine sehr sympathische Frau. Beide Protagonisten mochte ich auf Anhieb. Die Geschichte ist mal aus der Perspektive von Dimitri und Amila geschrieben.

Dimitri leidet sehr, kommt einfach nicht damit zurecht, seine Gefährtin vor langer Zeit verloren zu haben. Das weiß auch Hailey und versucht ihn immer wieder aus seinem emotionalen Loch zu ziehen, da er sich auch körperlich verletzt. Er funktioniert nur noch.

Dann passiert es, dass er meint, seine Gefährtin zu riechen und folgt diesem Geruch. Und tatsächlich, da steht sie, seine Amila. Er will sofort zu ihr, koste es was es wolle und wird dabei sehr aggressiv und er muss mit aller Macht zurückgehalten werden. Nachdem er sich beruhigt hatte, wollte er sich ihr langsam annähern. Leider musste er feststellen, dass sie ihn überhaupt nicht erkennt.

Das hat ihn tief erschüttert und er hatte einen Entschluss gefasst, dass seinen Drang Schmerzen zu spüren vervielfachen sollte, was aber eigentlich einer Dummheit gleichkam. Nach einer Zeit, wo er nachdenken konnte, wollte er es nochmal mit Amila probieren. Leider konnte sie ihm nur sagen, dass kein Erkennen bei ihr vorhanden ist. Und so hatte Dimitri einen Entschluss gefasst.

Amila war wie vor dem Kopf gestoßen, als auf einmal dieser gut aussehende und furchteinflößende Vampir vor ihr stand. Und ihr auch noch eine unglaubliche Geschichte erzählt. Als sie ihm eine Abfuhr geben musste, hatte sie genau erkannt, was in ihm vorgeht, den Schmerz in seinen Augen gesehen. Und so hatte sie eine Entscheidung getroffen.

Oh man, die beiden konnten einem wirklich den letzten Nerv rauben. Es war ein Auf und Ab der Gefühle. Ich kann gar nicht alles wiedergeben, was noch alles passiert ist. Ich habe so sehr mit Dimitri mitgelitten, aber auch mit Amila, denn sie hatte in der Vergangenheit etwas sehr dummes getan, was sie aber immer wieder so machen würde. Die beiden haben sich langsam angenähert, obwohl Amila Angst hatte, dass Dimitri in ihr nur die verlorene Gefährtin sieht. Dimitri spürte ganz deutlich, dass Amila etwas vor ihm verheimlicht. Und so war es ein hin und her, dass sie es ihm erzählen wollte und er sie immer wieder fragen wollte, was sie zu verbergen hatte.

Ich kann sagen, dass es noch richtig spannend wurde und ich den Verlauf der Geschichte so nicht vorausgesehen hatte. Ich hatte es mir beim Lesen schon anders ausgemalt und war demnach sehr überrascht, was die Autorin sich hat einfallen lassen.

Auf jeden Fall war es sehr emotional und ich hatte mehr als einmal ein par Tränchen in den Augen. Beide taten mir zu gleichen Teilen sehr sehr leid.

So war für mein Fantasy Herz alles dabei, was man sich nur wünschen kann. Gut im Vordergrund standen Dimitri und Amila, wie sie als Paar zusammenfinden, jedoch hat Vanessa Sangue nicht vergessen, auch ein wenig Gewalt mit einzubauen, die sie auch sehr detailliert beschrieben hat. Zwar nicht viel, aber für diese Art von Geschichte genau richtig. Sie hat Wesen mit eingebaut, wo ich im Leben nicht mit gerechnet hätte, aber passend fand. Auch sehr detaillierte Erotik fehlte nicht. Sie hat es schon drauf, Gefühle und Handlungen so gut zu beschreiben, dass sie einen einfach mitreißen und mitleiden lassen. Ganz toll!!!! Und deshalb gibt es von mir natürlich eine klare Leseempfehlung für den dritten Dark Hope Teil.

Hier geht’s zu weiteren Teilen der Reihe *klick*

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *