The Dry

Jane Harper
The Dry

Seiten: 384;  Verlag: Rowohlt;  Originaltitel: The Dry;  Erschienen: 21.10.2016
Zu kaufen als Print 14,99 Euro, Ebook 12,99 Euro und Hörbuch 19,50 Euro

the-dryKlappentext:
Ein beklemmender Thriller um Heimat, Loyalität und Vergebung. Die schlimmste Dürre seit Jahrzehnten lastet wie heißes Blei auf dem ländlichen Städtchen Kiewarra mitten im Nirgendwo. Das Vieh der Farmer stirbt, die Menschen fürchten um ihre Existenz. Als Luke Hadler, seine Frau und ihr Sohn Billy erschossen aufgefunden werden, glauben alle, dass der Farmer durchgedreht ist und erweiterten Suizid begangen hat. Aber Sergeant Raco hat seine Zweifel. Aaron Falk kehrt nach zwanzig Jahren zum ersten Mal nach Kiewarra zurück – zur Beerdigung seines Jugendfreundes Luke. Bald brechen alte Wunden wieder auf; das Misstrauen wirft seine langen Schatten auf die Kleinstadt. Und in der Hitze steigt der Druck immer mehr…

Bei wurde das Buch angeboten und ich dachte, Hey, einen Thriller habe ich schon lange nicht mehr gelesen und der Klappentext hatte mich sehr angesprochen. Und ich habe mich richtig entschieden, denn das ist ein ausgesprochen guter Thriller gewesen. Hat richtig Spaß gemacht zu lesen, denn nicht nur, dass es spannend war, Jane Harper hat dazu auch noch einen sehr guten und flüssigen Schreibstil. Der Protagonist Aaron Falk, aus dessen Perspektive die Geschichte erzählt wurde, war mir auf Anhieb Sympathisch, so dass es noch angenehmer war die Geschichte zu lesen.

Falk verschlägt es in das Dörfchen zurück, indem er aufgewachsen ist. Leider ist sein Besuch nicht sehr angenehm, denn sein Jugendfreund Luke ist tot, plus dessen Ehefrau und Sohn.

Angenehm ist seine Rückkehr nicht, denn in der Vergangenheit ist etwas passiert, was ihm noch immer nachhängt. So sind die Dorfbewohner, die eh schon wegen der Dürre sehr gereizt sind, nicht gut auf Falk zu sprechen. Das spürt er auch überdeutlich.

Lukes Eltern bitten Falk, der als Bundespolizist bei der Steuerfahndung arbeitet, mal in den Unterlagen von Luke nachzusehen, da sie sich nicht vorstellen können, dass Luke sich und seine Familie umgebracht hat.

So macht er sich auf um sich bei der Farm von Luke Unterlagen zu holen. Dort trifft er auf Sergeant Raco, der etwas sucht. Dieser macht ihm klar, dass ihm beim Fall Luke Hadler mehrere Sachen nicht ganz richtig vorkommen. Und so gehen sie dem Fall gemeinsam nach.

Ich bin noch ganz begeistert, wie Jane Harper die Geschichte aufgebaut hat. Dadurch, dass in der Vergangenheit noch etwas schlimmes passiert ist, sind es quasi zwei Fälle, über die man als Leser nachgrübeln muss.

Sie ist gekonnt von der Gegenwart in die Vergangenheit gesprungen, hat einem so die Geschichte noch näher gebracht, indem sie erzählt hat, wie es einem Charakter ergangen ist und was er gemacht hat. Das hat mir richtig gut gefallen.

Sie hat die Wut der Dorfbewohner auf Falk und die Verzweiflung wegen der Dürre richtig gut rübergebracht. Handlungsstränge super zusammengeführt und mich sehr auf Spannung gehalten, in die Irre geführt, wer denn nun der Täter ist, oder ob es Luke doch selber war? Auch die Aufklärung des Falles aus der Vergangenheit hat mir sehr gut gefallen, und war auch sehr irreführend. Ganz toll!

Und was ich noch loswerden muss, obwohl ich sonst nichts über das Cover schreibe, da diese für mich nicht ausschlaggebend sind, ob ich ein Buch lese oder nicht, aber dieses finde ich richtig Klasse, da man die Dürre richtig spüren kann, wenn man es anfasst *zwinker*.

Von daher gebe ich natürlich eine klare Leseempfehlung.

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