Hasen feiern kein Weihnachten

Anne Blum
Hasen feiern kein Weihnachten

Seiten: 240;  Verlag: Berlin Verlag Taschenbuch;  Erschienen: 04.10.2016
Zu kaufen als Print 9,00 Euro und Ebook 7,99 Euro

hasen-feiern-kein-weihnachtenKlappentext:
Weihnachtsfans und Weihnachtshasser passen einfach nicht zusammen: Dieser Erkenntnis muss sich Tessa kurz vor dem Fest der Liebe stellen. Seit Jahren verbringt sie Weihnachten ihrem Freund Ole zuliebe an den Stränden Thailands, doch diesmal kommt alles anders: Kurz vor Heiligabend und dem Abflug nach Bangkok zerbricht ihre Beziehung mit einem Paukenschlag. Notgedrungen und um den Herzschmerz zu vergessen, verbringt Tessa die Feiertage bei ihrer liebevoll-verrückten Familie auf dem platten norddeutschen Land. Hier in Kappeln warten Weihnachtslieder singende Gartenzwerge, Lametta, Bratäpfel am Kachelofen sowie eine Riesenportion Trost und Liebe, aber auch der übliche Stress mit den beiden Schwestern. Dann steht auch noch Ole reumütig vor der Tür und will Tessa zurück. Doch ein sehr viel größeres Problem in ihrer Familie öffnet Tessa bald die Augen dafür, was wirklich zählt im Leben.

Zufällig hatte ich das Buch im Piper Adventskalender gefunden und der Klappentext mich sehr angesprochen. Leider hatte es nicht ganz meine Erwartungen entsprochen. Der Schreibstil der Autorin war schon gut und flüssig, Handlungen und Gedanken kamen mir manchmal etwas zu kurz. Die Charaktere sind gut beschrieben. Erzählt wurde die Geschichte aus der Perspektive von Tessa.

Tessa flüchtet zu ihren Eltern, da ihre Beziehung mit Ole zerbrochen ist. Jahrelang hat sie nicht mehr zusammen mit ihren Eltern und ihren zwei Schwestern Weihnachten gefeiert, da sie immer mit Ole in die Sonne geflogen ist.

Von daher war es für sie sehr schön, auch mal wieder in ihrer Heimatstadt Kappeln die Feiertage zu verbringen.

Und sie erlebt einiges, sieht viele Leute wieder und muss auch vieles über sich ergehen lassen. Lernt einen neuen/alten Mann kennen. Ole möchte sie zurückgewinnen. Sie hat Aussprachen mit ihren Schwestern. Dann ereilt sie noch ein schwerer Schicksalsschlag in der Familie.

Ja es ist sehr viel passiert in dieser nicht ganz langen Geschichte und das ist es auch, was mich ein wenig gestört hat. Denn die Autorin hat viel angesprochen und auch zu Ende geführt, aber manches zu kurz erzählt. Das war mir an manchen Stellen einfach zu schnell vorbei, da fehlte mir einfach mehr tiefe. So nach dem Motto: Er war da, es wurden drei Sätze gesprochen und schwups war das Thema gegessen. Da hätte ich es mir einfach ausführlicher gewünscht. Aber trotzdem war es eine schöne Weihnachtsgeschichte, mit viel Familiensinn, was mich sehr angesprochen hat und deshalb sehr gerne weiterempfehle.

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